am Strand

Australien 2007


26.10.07 / Tag 1

So, da sitzen wir 3 Experten nun in Tegel und gleich geht’s los... Der Tag war emotional sehr durchwachsen, Christian völlig entspannt und sehr gelassen, ich ein nervliches Wrack. Ansonsten lief es eigentlich ganz gut - das Taxi war günstig wie nie, der Check in dauerte keine 5 min - so hätte es ruhig weitergehen können. Doch es sollte anders kommen..

Nur mal kurz für´s Protokoll die geplante Route: Tegel - Frankfurt - Singapur - Cairns

TXL


Der Flug nach FRA hatte 50 min Verspätung, aber laut Lufthansa keeeiiin Problem, Telex ist unterwegs und uns holt jemand ab. Abflug 22.30, Ankunft 23.20 , Flieger verlassen 23.27 und...keiner holte uns ab. Also Dauerlauf von A1 nach E2 (klingt weit - ist es auch), E2 angekommen 23.42 - Quantas stand aber schon zum Abflug bereit, und ein Schrei ging durch die menschenleere Halle: „Das kann doch nicht alles umsonst gewesen sein!!!“. Oh doch, es konnte...


27.10.07 / Tag 2

Also zurück zum Terminal A auf der Suche nach dem Lufthansa Schalter. Dort wurde für uns ein Hotelzimmer und ein Taxi klargemacht. Auch der heutige Weiterflug stand nun fest.

Die neue Route hieß nun: FRA - Tokio - Sydney - Cairns

Also ab ins Hotel. Der Kamikaze Taxifahrer brachte uns in sekundenschnelle zielsicher vor die Hotelbar, wo wir kurz vor Feierabend noch mehrere Runden Bier auf Vorrat bestellten. Nun konnte fleißig auf Tokio angestoßen werden. Doch, es sollte wieder anders kommen...

FRA


Nach einer kurzen Nacht ließen wir uns vom Shuttlebus zum Flughafen bringen und standen um 9 Uhr vor dem Ticketschalter der Lufthansa. Tokio fiel flach. Schade. Dass es nicht einfacher werden sollte, war uns schon klar. Aber dass es 3 Angestellte, einen Chef und 1,5 Stunden braucht, dachten wir auch nicht. Alles ganz schön kompliziert und fast schien es, als würden wir Australien in diesem Jahr wohl nicht mehr sehen.


Aber dann: FRA - Los Angeles - Brisbane - Cairns (hier die Route unseres Irrfluges)

Und "schon" morgen geht es los!! Hotelgutscheine wurden gegen einen Leihwagen getauscht, und nun sitzen wir in Bad Friedrichshall und machen mit Micha erst mal ein schönes Feuerchen mit allem was dazu gehört.

Lagerfeuer


28.10.07 / Tag 3


So, nun sind wir also in Los Angeles - aber von vorn: Um 5 Uhr klingelte der Wecker und bis 6 dauerte es bis Micha begriff, dass er nicht mitkommen kann. Dann auf nach FRA und um 10.30 Uhr hoben wir endlich zum ersten mal ab. Zwölf Stunden später sahen wir nach 3 Tagen unser Gepäck mal wieder. Jetzt noch das übliche US-Einreiseverhör und "nur" 10 Stunden Wartezeit - dann geht’s "schon" weiter nach Brisbane.

LAX


LAX


LAX


Dieser Tag war ein Gewirr aus 18 Stunden Flugzeit und 8 Stunden Zeitverschiebung. Wir haben also mehr als einen ganzen Tag im Flieger verbracht. Häääää ???!!!


30.10.07 / Tag 5

Wir haben´s geschafft. Nach einem ziemlich verschlafenen Flug sind wir nun in Brisbane. Peinliche Situation bei der Einreisekontrolle als man unsere frisch geklauten Quantas-Kopfkissen fand. Alles kein Problem, weil wir so kaputt sind, dass wir eh nix mehr merken. Also nach Cairns eingecheckt für die letzte Etappe unseres Irrfluges. Mit den 2 letzten Stunden Verspätung landeten wir endlich in Cairns und nachdem Christians Koffer noch vollständig gefilzt wurde, und wir im Hotel ankamen, lagen ca. 82 (!!!) Stunden Odyssee hinter uns.

Sind dann noch ein wenig durch Cairns gelaufen weil der Reiseleiter uns zwang, wachzubleiben. Aber irgendwann konnte keiner mehr die Augen aufhalten.

in Cairns


31.10.07 / Tag 6

Um 7 Uhr geht’s zum Pier und unsere Reise kann nun beginnen - Great Barrier Reef wir kommen. Unser Shuttleboat liegt bereit und nach 3 Std. großes Wiedersehen mit Kati! Wir haben beide vor lauter Vorfreude auf unseren Booten getanzt und wurden etwas belächelt - egal! Großes Gedrücke, großes Geschnatter und schön, endlich hier zu sein. Die Jungs (Tim, Markus, Sepp, Stephan, Christian) sind gleich abgetaucht und wir schnorcheln, während die australische Sonne gnadenlos brennt.

Kati und Katti


01.11.07 / Tag 7

Der Tag bestand für uns Mädels aus schnorcheln und quatschen (geht leider nicht gleichzeitig) während die Jungs von Vormittags bis in die Nacht tauchten.

auf dem TAuchboot


auf dem TAuchboot


02.11.07 / Tag 8

Während die Herren mal wieder tauchen waren, schnorchelten Kati und ich ein letztes Mal. Als wir aus dem Wasser kamen, wurden bereits unsere Zimmer geputzt. Stress! Etwas genervt packten wir dann unsere Sachen, aßen Mittag und wurden aufs Shuttleboat gebracht. Dort verbrachten wir den Nachmittag und waren dann um 18 Uhr im Traveler Oasis - schöner Ort. Die Jungs gingen einkaufen und kamen mit prall gefüllten Tüten zurück. Was für eine Völlerei, denn der Grill wurde nicht kalt!! Garnelenspieße, Lachs, Tintenfisch, Salat, Steaks, lecker Gemüse & köstlichen Rum. Ein schöner letzter Abend in dieser Konstellation.

auf dem Boot


auf dem Boot


03.11.07 / Tag 9

Eine kurze, schlafarme Nacht liegt hinter uns. Gemeinsames Abschiedsfrühstück und die Bootsgruppe trennt sich nun. Jetzt geht’s im Auto weiter, raus aus Cairns Richtung Cape Tribulation. Kurzer Stop am Supermarkt, um unser Auto mit der Grundausrüstung an Lebensmitteln und anderem Kram auszustatten. Weiter geht die Fahrt durch eine wunderbare Landschaft. Kurze Fährfahrt und ab in den Regenwald wo wir auch gleich von sehr merkwürdigen Tieren empfangen werden. Ein Schlafplatz ist auch bald gefunden und mit Meeresrauschen im Hintergrund wird zum ersten mal das Dachzelt aufgebaut.

Daintree National Park - Kasuar



04.11.07 / Tag 10

Der Tag beginnt mit einem Spaziergang am My All Beach. Mit dem Auto dann übers Cape Tribulation zum Emmergen Creek. Regenwaldspaziergang und Erfrischung im glasklaren Wasser an diesem versteckten Ort.

Daintree National Park - schwimmen im Regenwald


Anschließend raus aus dem Daintree National Park über Mossman weiter zum Lake Tinaroo. Ein schöner Platz, weit und breit kein Mensch und dazu noch Lamm in der Pfanne. Was braucht es mehr...

Lake Tinaroo



05.11.07 / Tag 11

Mit einem weinendem Auge verlassen wir diesen paradiesischen Ort und fahren auf dem Forrest Drive durch einen sehr abwechslungsreichen Wald um den See herum. Irgendwann wurde auch uns endlich klar, dass es sich hier um einen Stausee handeln musste. Hunderte ertrunkene Bäume ragten aus dem Wasser.

Lake Tinaroo


Lake Tinaroo


Lake Tinaroo


Kurzer Stop am Staudamm des Barron River. Danach fahren wir zum Milla Milla Lookout, an welchem wir von 4 Hähnen begrüßt werden. Weiter geht die Fahrt und wir halten nun an 3 Wasserfällen, um zu baden und zu spazieren. Unser nächstes Ziel ist Innisfail, hier tanken wir und kaufen ein.

Milla Milla Lookout


Milla Milla Falls


Milla Milla Falls


Heute übernachten wir im Paronella Park—einem verwunschenen Lustschloss eines wahrscheinlich ziemlich wahnsinnigen Spaniers. Haben schon eine Führung hinter uns, in welcher uns die Hintergründe in so flottem Australisch erläutert wurden, dass wir froh waren, darüber schon vorher gelesen zu haben.

Paronella Park


06.11.07 / Tag 12

Die Dusche am Morgen tut uns allen gut, aber der Krach der Motorsäge vertreibt uns um 9 Uhr. Wir fahren Richtung Süden und rasten kurz am Mission Beach.

Mission Beach


Dann rauf auf die National 1 und fahren, fahren, fahren. In Townsville suchen wir nach einer Werkstatt für „Uschi“. Kleiner Schreck: bei einer Ampelbremsung schoss die (blöderweise ungesicherte) Dachzeltleiter knapp an unserem Vordermann vorbei! In einer Nissan Werkstatt wird dann unser Subtank Problem gelöst. Vorbei an Bananen- und Mangoplantagen geht es nach Ayr. Hier sitzen wir nun am Strand und sind weit und breit die einzigen Menschen. Wir schlagen uns die Bäuche voll, entzünden ein Feuer und genießen das Rauschen der Wellen..

Ayr Beach


Ayr Beach


Ayr Beach - Feuer


07.11.07 / Tag 13

Der Sonnenaufgang weckte uns—daran könnten wir uns gewöhnen :-)

Ayr Beach


Ayr Beach - Sonnenaufgang


Frühstücken, Kram zusammenpacken, „unserem“ Strand Tschüss sagen—leider. Der nächste Lookout auf einem einsamen Hügel verschlägt uns glatt die Sprache: plattes Land so weit das Auge reicht !!

DER Ausblick


Weiter geht’s auf dem Bruce Highway (A1) nach Carmila. Dort werden wir bei strömendem Regen übernachten.

Kokaboora


08.11.07 / Tag 14

Eine regelrechte Fliegeninvasion ließ uns am frühen Morgen den Platz verlassen. Unser heutiges Ziel heißt Agnes Water. Auf dem langen Weg dorthin gab es heute mal zur Abwechslung deutschen Schlager auf die Ohren. Persönliche Schmerzgrenzen wurden erreicht und erweitert. Die Stimmung war super!! Auf der Suche nach dem Campingplatz im Deep Water National Park konnte nun auch Uschi mal ihr Können unter Beweis stellen. Kurzer Spaziergang am wilden, menschen– aber nicht fliegenleeren Strand.

Deep WAter National PArk


Deep WAter National PArk


09.11.07 / Tag 15

Heute entschieden wir uns gegen die National 1und nahmen eine ruhige Nebenstraße. Über Bundaberg fahren wir nach Hervey Bay, wo wir am Marina Kiosk Camping Permits und Fährtickets für die Insel kaufen.

nach River Heads


In River Heads geht’s dann auf die Fähre und nach einer halben Stunde sind wir auf Fraser Island. Die Fahrt zum Seventy Mile Beach ist einfach unglaublich, der Wald verändert sich ständig und als wir den Strand erreichen, sind wir sprachlos. Erst mal fahren und genießen…

Fraser Island - Seventy Mile Beach


Fraser Island - Seventy Mile Beach


Fraser Island - Seventy Mile Beach


Fraser Island - Seventy Mile Beach - Flaschenpost


Fraser Island - Seventy Mile Beach


Hier sind wir völlig allein und unsere Reise findet hier ihren vorläufigen Höhepunkt.

10.11.07 / Tag 16

Zum Frühstück gibt’s heute abwechslungsreiches Kino. Erst werden wir ziemlich misstrauisch von einem Ranger und 10 Minuten später von einem Dingo beäugt. Dann wurde es lustig. Ein von 2 Typen ständig im Strand festgefahrener Jeep musste dauernd von 6 gackernden Hühnern angeschoben werden. So könnte jeder Tag beginnen…

Dingo am Seventy Mile Beach


Heute machen wir „Sightseeing“. Kreuz und quer durchstreifen wir die Insel und finden glasklare Seen, riesige uralte Bäume, vom Wetter geformte Sandsteinformationen und verrottete Schiffswracks. Und weils so schön war, schlafen wir heute nochmal an unserem gestrigen Platz.

Fraser Island


Fraser Island


Fraser Island - Seventy Mile Beach - Sandstein


Fraser Island - Seventy Mile Beach - Wrack


Nachtrag: Am späten Abend zog ein Sturm auf und wir mussten vom Strand flüchten weil die Wellen schon bedrohlich nahe kamen. Kathrins aufgeregter Kommentar dazu: „Riech mal meinen Puls!!“

11.11.07 / Tag 17

Unseren „Notschlafplatz“ vor der Rangerstation am Dilli Village verließen wir in aller Früh und fuhren zum Lake Boomanjin, um nach dieser kurzen Nacht erst mal in Ruhe zu frühstücken. Dann noch zum Lake Birrabeen. Auch dort ist mal wieder weit und breit kein Mensch zu sehen. Wir springen ins glasklare Wasser und können unser Glück kaum fassen.

Fraser Island


Fraser Island - Lake


Fraser Island - Seventy Mile Beach


Der Abschied von Fraser fällt jetzt wirklich schwer, denn diese Insel ist für uns alle einer der schönsten Flecken Erde, den wir jemals gesehen haben.

So, runter von der Fähre und rauf auf den Bruce Highway, der sich heute von seiner schönsten Seite zeigt. Unser Lager schlagen wir heute am Boreen Point mit Blick auf den Lake Cootharaba auf und feiern die Nachricht, dass es zu Hause schneit.

zu Hause fällt Schnee


Lake Cootharaba - Boreen Point


12.11.07 / Tag 18

Nach einer sehr windigen Nacht entschädigt das Frühstück am See. Unsere Reise geht heute parallel zur A1 und wir halten unterwegs an einigen Lookouts, z.B. an den Glass Mountains.

Glass Mountians

wandern?


Leider führt uns unsere Route auch an Brisbane vorbei, denn so viele Autos wie in diesen 2 Stunden haben wir in den letzten 9 Tagen nicht gesehen. Der Weg hinauf zum Lamington National Park war nicht gerade einfach. Ständig musste man sich entscheiden, ob man sich auf die Serpentinen oder die atemberaubenden Ausblicke konzentriert. Gekrönt wird das Ganze nun noch mit einem Extraklasse- Sternenhimmel samt Spezial-Mond!

Lamington National Park


Lamington National Park


Lamington National Park - Mond

13.11.07 / Tag 19

Unzählige Vögel sind heute unsere Frühstücksgäste, und auch auf dem Weg zu unserer Regenwaldwanderung werden wir ständig von Vögeln begleitet. Nach kurzer Zeit erreichen wir den Tree-Top-Walk. Hier wurden in 30 Meter Höhe die Bäume mit Hängebrücken verbunden und so können wir den Blick über den Wald genießen. Ein wirklich herrlicher Morgen!

Lamington National Park


Lamington National Park - Hängebrücken


Ab heute führt uns unser Weg nun in Richtung Outback. Über Warwick geht’s erst mal bis Goondiwindi.

Highway

Hier haben wir ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Auf Wunsch einer einzelnen Dame übernachten wir heute auf dem etwas außerhalb der Stadt, direkt am (unüberhörbaren) Highway gelegenen Caravan Park. Niemand ahnte, welch eine Show hier auf uns wartete!

Gondiwindi - Caravan Park


Goondiwindi Caravan PArk



Zuerst stellten sich zwei sehr schräge Abgeordnete der Wohnwagenparkbevölkerung bei uns vor. Leider konnten wir aus dem gelalltem, bzw. zahnlosem Outbackdialekt nicht viele Worte verstehen, so dass wir anfingen, den Sinn zu erraten. Sehr lustig, fand sowohl der Lallende als auch der Zahnlose. Nächster Höhepunkt: torkelnde Dame ü60, mit lüsternem Blick, im halb durchsichtigen Neglige mit kleinen Herzen drauf. Dann Auftritt der tierischen Darsteller. Wie auf Zuruf begannen auf einmal irgendwoher Kühe aus voller Röhre zu muhen. Als die Dämmerung einsetzte, verschwanden nun auch endlich all die nervigen Fliegen. Kaum waren die weg, begann das große Finale. Hunderte Flughunde platzierten sich nun über uns und drohten mit Beschuss. Alles in allem eine einmalige, sehr abwechslungsreiche Show, bei der über Stunden vor Lachen kein Auge trocken blieb.

Goondiwindi - Caravan Park


14.11.07 / Tag 20

Heimlich, still und leise verlassen wir die Showbühne Richtung Bourke. Kurzer Stop in Walget, wo wir uns mit Sprit, Proviant und Fliegennetzen versorgen. Danach geht’s zielsicher auf die falsche Straße, die sehr bald zur Outbackschotterpiste wird. Ergebnis: 75km Umweg. Als wir uns langsam unserem heutigen Ziel, dem Gundabooka N.P., nähern, wird die Piste endlich staubig und rot. Hier mitten im Nirgendwo sind wir mutterseelenallein. Mal abgesehen von ca.8 Millionen Fliegen, die uns aber wegen unserer neuen Superfliegennetze nicht mehr groß stören.

Richtung Bourke


Wo lang?


Roter Sand im Spiegel


Gundabooka - Outback Diner


15.11.07 / Tag 21

Die Fliegen sind gerade morgens wirklich eine Plage. Also verzichten wir aufs Frühstück vor Ort und sehen uns erst mal jahrtausendalte Felsmalereien der Aborigines an.

Malerei


Wir verlassen diesen unglaublichen Ort und unser nächster Stop ist Cobar. Auftanken und weiter geht’s. Wir fahren und fahren und kommen irgendwann auf die Piste, die uns zu einem riesigen See mit tausenden Vögeln führen soll. Von einem Reifenschaden aufgehalten, kommen wir leider „etwas“ zu spät, denn als wir den See erreichen, ist er bereits seit Jahren ausgetrocknet!! Der Leckerbissen des Tages ist jedoch der Sonnenuntergang. Zusammen mit den ausgetrockneten Bäumen gibt der Lake Menindee eine sehr bizarre Stimmung ab.

Outback


Outback


Outback - Sonnenuntergang am Lake Menindee


16.11.07 / Tag 22

Auch hier wieder Fliegenalarm—diesmal mit Bienenunterstützung! Also über Stock und Stein nach Menindee wo wir erst mal den Reifen flicken lassen. Und weil wir keine Lust auf den Highway haben, geben wir uns heute noch mal 190 km Piste entlang des Darling River.

Outback Piste


Emu im Outback


Outback - Roo


Gegen Mittag erreichen wir den Mungo N.P. mit der Riesendüne „Wall of China“. Dann nur noch nach Mildura, wo wir heute mal die Sachen waschen und das Equipment pflegen.

Mungo N.P. - Wall of China


Mungo N.P.


17.11.07 / Tag 23

Unser heutiges Ziel ist der Grampians N.P., was für uns bedeutet, dass wir wohl den Tag im Auto verbringen werden. Die Sonne brennt gnadenlos, die Klimaanlage gibt alles und hunderte Kilometer ist links und rechts der Straße ist nur Weizen zu sehen.

Weizen


Wasser


Weizen an der BAhn


Doch dann geht’s bergauf und die Grampians präsentieren sich waldig und kühl. Versteckt im Wald finden wir einen Mini-Campground auf dem wir den Tag nun ausklingen lassen.

Grampians N.P.


Grampians N.P.


18.11.07 / Tag 24

Nach einem schönen Abend mit Feuerchen und Wetterleuchten hieß heute die Devise : „Früher Vogel fängt den Wurm“. Wir sind um 5 Uhr aufgestanden und waren eine halbe Stunde später schon auf dem Weg zum Boroka Lookout. Auch am Reeds Lookout und auf den Balconies waren wir zu so früher Stunde noch ungestört. Auf einer wunderschönen Straße verlassen wir nun den National Park Richtung Great Ocean Road.

Grampians - Boroka Lookout - Sonnenaufgang


Grampians N.P. -  Boroka Lookout


Grampians N.P. - Balconies


Grampians - Balconies


Grampian N.P.


Kurzer Stop in Princetown und dann noch nach Port Hamilton, um dort direkt am Meer zu campen.

Port Hamilton


19.11.07 / Tag 25

In aller früh geht’s wieder los, heute gilt es die Great Ocean Road abzuklappern. Trotzdem die Sonne ab und zu durchkommt, sind wir heute nicht besonders begeisterungsfähig. Also überlassen wir die 12 Apostel und die London Bridge dem anschwellenden Touristenstrom und genießen die Great Ocean Road. Und weil Traumstraßen sind zum cruisen da sind, halten wir nur noch einmal, weil wir in den Bäumen Koalas entdecken.

Great Ocean Road


Great Ocean Road - 12 Apostel


Great Ocean Road - Koala


An Melbourne verzweifeln wir fast, nicht nur, dass wir die Toll prellen, wir stehen auch ewig im Stau. Und weil wir irgendwie genervt sind, beschließen wir bis Jerwis Bay durchzufahren. Um 1.30 Uhr dort angekommen, benutzen wir direkt den Parkplatz des Visitorcenters als heutigen Schlafplatz.

im Auto


im Auto


Sonnenuntergang


20.+21.11.07 / Tag 26+27

Für heute und morgen ist nichts weiter als Nichtstun angesagt. Nach 3 Wochen Australien kreuz und quer auch mal ganz schön...

JErwis Bay - Hängematte


Jerwis BAy


Jerwis BAy


Jerwis Bay - Besuch am Abend


22.11.07 / Tag 28

Ein völlig verregneter Morgen passt zu unserer Stimmung. Der gestrige Abend war nochmal sehr schön, unser letztes Dinner in „Freiheit“ mussten wir aufgrund eines Gewitters im Zelt zu uns nehmen—ich fand besonders unseren Besucher sehr spannend! Heute hieß es dann Uschi auf den Abschied vorbereiten und uns in Richtung Sydney bewegen. Hier angekommen versuchen wir erfolglos eine Bleibe am Bondi Beach zu finden. Also nehmen wir ein Zimmer in Potts-Point. Mal sehen, wie die nächsten 2 Tage noch werden, aber eigentlich ist unsere Reise nach geschätzten 7500!!!Kilometern für uns 3 schon beendet..

Sydney



Und wer noch nicht genug hat, für den gibts hier
> eine Karte mit der kompletten Reiseroute
> und die Route unseres Irrfluges.